Kultur, Geschichte & Freundschaft: Ein einzigartiges deutsch-polnisches Bildungsprojekt.
19. – 23. Oktober 2026 | Kreisau (Krzyżowa), Polen
Zespół Szkół nr 1 im. Gustawa Morcinka in Tychy (PL) & Königin-Olga-Stift Gymnasium Stuttgart (DE)

Zu zweit, in der Gruppe oder der ganze Bus mit Moderator: Wer weiß am meisten über Polen, Kreisau und unsere Partnerschulen?
Wir verbinden lebendigen Sprachaustausch mit historischer Bildung und gemeinsamen Erlebnissen. Jugendliche aus Stuttgart und Tychy arbeiten in gemischten Teams, überwinden Sprachbarrieren und knüpfen echte deutsch-polnische Freundschaften.
Echte Begegnung mit polnischen Schülern. Wir brechen Eis, schließen Freundschaften und nutzen Englisch als Brückensprache.
ca. 55 Schüler aus Stuttgart & ca. 55 Schüler aus Tychy
Dank der Förderung durch das Deutsch-Polnische Jugendwerk (DPJW) bieten wir dieses Premium-Programm zu einem Bruchteil der realen Kosten an.
Informationen zum Eigenanteil erhalten Sie direkt vom Königin-Olga-Stift.
Gemeinsame Workshops und Sprachspiele, Geschichte in Kreisau, die Friedenskirche in Schweidnitz, Breslau (Wrocław) und die Gedenkstätte Groß-Rosen. Lernen außerhalb des Klassenzimmers.
Wir wohnen im historischen Gutshof der Familie von Moltke – heute eine Internationale Jugendbegegnungsstätte (IJBS) mit hohem Standard.
Webseite der Stiftung Kreisau ansehen ➔
Alle Teilnehmenden sind in vier deutsch-polnische Gruppen aufgeteilt, die jeweils einen festen Workshopraum haben. In jeder Gruppe sind Lehrkräfte aus Deutschland und aus Polen dabei.
Die Betreuerinnen und Betreuer beider Schulen sind während des gesamten Programms vor Ort und für die Jugendlichen ansprechbar.
Das Gelände ist umzäunt, das Tor wird nachts geschlossen. Nachts ist ein Wachdienst auf dem Gelände unterwegs.
Alkohol, Drogen, Zigaretten und E-Zigaretten sind während der gesamten Begegnung verboten.
Hier finden Sie den detaillierten Programmablauf (Stand: 15.10.2026, Änderungen vorbehalten).
Eine deutsch-polnische Begegnung könnte in jeder Jugendherberge stattfinden. Wir treffen uns in Kreisau (Krzyżowa), weil hier über Versöhnung nicht nur gesprochen wird – hier hat sie tatsächlich stattgefunden. Jugendliche aus Stuttgart und Tychy begegnen sich an einem Ort, dessen Geschichte beide Länder zugleich betrifft.
Das Programm ist keine zufällige Sammlung von Ausflügen. Jeder Ort erzählt ein anderes Kapitel der gemeinsamen deutsch-polnischen Geschichte Niederschlesiens.
Wozu: Unterkunft und Workshops in gemischten deutsch-polnischen Gruppen.
Warum hier: Kreisauer Kreis und Versöhnungsmesse 1989 – Dialog statt Feindschaft.
Wozu: kurze Besichtigung einer der größten Fachwerkkirchen Europas (UNESCO-Welterbe seit 2001).
Warum hier: erbaut 1656–1657 nach dem Dreißigjährigen Krieg – ein Symbol für Gemeinschaft nach langen Konflikten.
Wozu: Stadtführung und betreute Freizeit in Gruppen.
Warum hier: eine Stadt, die Staat und Bevölkerung gewechselt hat – deutsche und polnische Geschichte sind hier eng verflochten.
Wozu: geführter Besuch des ehemaligen deutschen Konzentrationslagers und anschließend gemeinsame Reflexion.
Warum hier: rund 125.000 Häftlinge durchliefen das Lager und seine Außenlager, etwa 40.000 kamen ums Leben. Zu verstehen, wovon Versöhnung ausgehen musste, gibt der ganzen Begegnung ihren Sinn.
Dies ist der ernsteste Programmpunkt. Die Jugendlichen werden damit nicht allein gelassen:







Fotos: Stiftung Kreisau / mck.krzyzowa.pl
Seit April 2014 treffen sich Schülerinnen und Schüler des Königin-Olga-Stift Gymnasiums in Stuttgart und des Zespół Szkół nr 1 im. Gustawa Morcinka in Tychy in Kreisau – inzwischen seit über zwölf Jahren. Gemeinsam besuchen wir Orte der Erinnerung, vor allem aber verbringen wir einfach Zeit miteinander – denn genau das lässt dauerhafte Freundschaften entstehen.
Erfahrungsberichte der Schülerinnen und Schüler des Königin-Olga-Stifts von der Polenfahrt.
Zur Polen-Seite des KOSt ➔Artikel der Stiftung Kreisau über die langjährige Begegnung Tychy–Stuttgart (auf Polnisch).
Zum Artikel ➔Ausführliche Informationen für die polnischen Teilnehmenden und Eltern.
Zur polnischen Seite ➔Ein kurzer Film über das Zespół Szkół nr 1 im. Gustawa Morcinka – die Schule eurer polnischen Partner. Gedreht von unseren Schülern Ignacy Murdza und Kajetan Wierzbicki.
📼 Archiv: älterer Schulfilm aus dem Jahr 2022
Diese Formulare sind für das Deutsch-Polnische Jugendwerk (DPJW) erforderlich. Bitte ausgefüllt an den Betreuer zurückgeben.

Zu zweit, in der Gruppe oder der ganze Bus mit Moderator: Wer weiß am meisten über Polen, Kreisau und unsere Partnerschulen?
Langer Weg nach Kreisau? Hier ist Programm für die Fahrt – einfach auf dem Handy öffnen.
🎬 Schon mal unsere Schule in Tychy sehen? Hier ist der Film ➔
Tippe auf 🔊 und hör zu – dann sag es laut nach! Die Aussprache in Anführungszeichen hilft auch ohne Ton.
Challenge: Wer schafft es im Bus am schnellsten ohne Fehler? Nehmt euch gegenseitig auf – und lasst euch in Kreisau von euren polnischen Freunden zeigen, wie es richtig klingt! 🎤
Punkte: 0 / 8
1. Hier wurde Marie Curie geboren.
2. Hier wurden die Gummibärchen erfunden.
3. Hier ist der höchste Berg des Landes höher.
4. Hier feiert man den Namenstag oft fast wie einen Geburtstag.
5. Hier leben mehr Menschen.
6. Hier kam Frédéric Chopin zur Welt.
7. Hier liegt Kreisau. 😉
8. Diese Stadt hieß bis 1945 Breslau.
15 Fragen über Polen, Tychy und Kreisau – bis zur Million Złoty! Jedes Spiel hat neue Fragen. Drei Joker: 50:50, Publikum und Telefon. Sicherheitsstufen bei 500 und 16 000 zł.
Essen, Traditionen, Orte, Natur, Sprache, Sport und Persönlichkeiten: Wer bin ich? Errate es – dann tippe auf „Lösung zeigen“. Gelöst: 0 / 23
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Ich bin eine Teigtasche. Mich gibt es mit Kartoffel-Quark-Füllung („ruskie“), mit Fleisch oder süß mit Blaubeeren. Wer bin ich?
Ich bin eine säuerliche Suppe aus vergorenem Roggenmehl, oft mit Wurst und Ei. Zu Ostern darf ich nicht fehlen.
Am „Fetten Donnerstag“ vor der Fastenzeit essen die Polen Millionen von mir – rund, frittiert, oft mit Rosenmarmelade.
Am 24. Dezember wartet man auf den ersten Stern, teilt eine dünne Oblate und deckt ein Gedeck mehr für einen unerwarteten Gast.
Am Ostermontag kann man in Polen ganz schön nass werden. Warum?
In Polen feiert man nicht nur den Geburtstag, sondern auch mich – oft mit Blumen und Kuchen.
Ich bin das polnische Geburtstagslied. Übersetzt wünsche ich dir, 100 Jahre zu leben.
Der Sage nach wohne ich in einer Höhle unter dem Wawel-Hügel in Krakau und speie Feuer.
Ich halte Schwert und Schild und bin das Wappen der polnischen Hauptstadt.
Wir sind klein, aus Bronze, und Hunderte von uns verstecken sich überall in einer Stadt, die ihr am Mittwoch besucht.
Unter der Erde bei Krakau gibt es in mir Kapellen, Kronleuchter und Skulpturen – alles aus Salz!
Ich bin das Hochgebirge im Süden Polens. Hier steht der höchste Berg des Landes, und in Zakopane fahren im Winter Tausende Ski.
Ich bin das schwerste Landtier Europas und lebe frei im Urwald von Białowieża.
Ich bin ein polnischer Buchstabe. Ich sehe aus wie ein durchgestrichenes L, klinge aber wie ein englisches „w“.
Ich bin ein polnischer Fußballstar, spielte lange beim FC Bayern und schoss dort in einer Saison 41 Bundesliga-Tore – Rekord!
Wir sind ein Fußballverein aus Tychy – dem Ort, in dem ihr eure Austauschpartner besucht. Unser Trainer kommt aus Österreich. Einige Schüler der Sportklasse des Morcinek-Schulzentrums trainieren bei uns. Wie heißen wir – und in welcher Liga spielen wir in der Saison 2026/27?
Ich bin eine polnische Tennisspielerin, war die Nummer 1 der Welt und habe mehrere Grand-Slam-Turniere gewonnen – allein viermal die French Open in Paris.
Wir sind zwei polnische Skispringer: Der eine gewann viermal den Gesamtweltcup, der andere dreimal olympisches Gold. Bei unseren Sprüngen ist ganz Polen vor dem Fernseher.
Ich bin ein polnischer Handballstar und spielte lange in der Bundesliga bei den Rhein-Neckar Löwen. Nach einer schweren Augenverletzung 2010 machte ich weiter – mit Schutzbrille.
In dieser Sportart wurden Polens Männer 2014 und 2018 Weltmeister – die Hallen sind bei Länderspielen immer ausverkauft.
Ich bin eine polnische Leichtathletin und dreifache Olympiasiegerin im Hammerwerfen.
Ich hieß eigentlich Karol Wojtyła, kam aus Wadowice bei Krakau und war von 1978 bis 2005 Papst.
Jedes Jahr im Advent verwandle ich den Marktplatz (Rynek) von Wrocław in ein Lichtermeer mit Buden, Glühwein für Erwachsene, Lebkuchen und Pierogi.
Tippe, ob es das in Deutschland genauso gibt. Danach siehst du die Auflösung. Bearbeitet: 0 / 8
Man feiert nicht nur den Geburtstag, sondern auch den Tag des eigenen Vornamens – mit Glückwünschen, Blumen und oft kleinen Geschenken.
Heiligabend: Ein Gedeck bleibt frei für einen unerwarteten Gast, und vor dem Essen teilt man eine Oblate.
Etwa 100 Tage vor dem Abitur feiern die Abschlussklassen einen großen Ball.
Eine einfache Kantine, in der man bis heute günstig Suppe, Pierogi und Kompott bekommt.
An einem einzigen Donnerstag im Jahr essen fast alle Krapfen mit Rosenmarmelade.
In manchen Dörfern, vor allem im Nordosten Polens, sieht man im Sommer große Nester auf Dächern und Masten – von Vögeln, die im Winter nach Afrika fliegen.
Das Alphabet hat Buchstaben wie ą, ę, ł, ś und ż.
Hier lebt das größte Landtier Europas wieder frei in einem Urwald, der teilweise über Jahrhunderte kaum verändert wurde.
Tychy und die Gegend um Kreisau gehörten lange zu Deutschland bzw. zu Preußen. Heute ist es Polen. Die Geschichte ist vielschichtig – hier ein paar Spuren, die man bis heute sehen und hören kann. Sprecht gern mit euren polnischen Partnern darüber, denn viele Familien haben eigene Erinnerungen.
Viele Orte hatten bis 1945 deutsche Namen: Tychy hieß Tichau, Katowice Kattowitz, Wrocław Breslau, Pszczyna Pless, Gliwice Gleiwitz. Auf alten Karten, Häusern und Friedhöfen findet man sie noch heute.
Die Siedlung bei Katowice wurde zu Beginn des 20. Jahrhunderts für Bergarbeiter gebaut und ist ein bekanntes Beispiel für Arbeitersiedlungen in Oberschlesien. Ihre Bauweise erinnert bis heute an die deutsche Zeit.
Bis 1945 war Breslau eine deutsche Stadt. Viele Gebäude, die ihr am Mittwoch seht, wurden in dieser Zeit gebaut. Heute ist Wrocław eine polnische Stadt mit eigener Geschichte – und viele Menschen interessieren sich für beide Teile der Vergangenheit.
In Polen leben heute Menschen, die sich zur deutschen Minderheit zählen, vor allem in Oberschlesien und im Raum Oppeln. Die Minderheit ist offiziell anerkannt; es gibt deutsche Vereine und Deutschunterricht.
In manchen Kirchen, besonders in der Region Oppeln, werden Messen auch auf Deutsch gefeiert. Zweisprachige Ortsschilder gibt es in einigen Gemeinden.
An unserer Schule, dem Zespół Szkół Nr 1 in Tychy, gab es Projekte, die von der deutschen Minderheit gefördert wurden. Schülerinnen und Schüler wurden als junge Reporter ausgebildet, führten Interviews mit Zeitzeugen aus der Region und schnitten die Aufnahmen anschließend selbst. Für die Ausrüstung gab es Preise wie Laptops und Kameras, und als Belohnung führte eine dreitägige Fahrt nach Berlin.
Für die Rückfahrt und für die Abende: Was wisst ihr über Polen, Kreisau, Breslau und unsere Partnerschulen? Je weiter ihr kommt, desto schwerer wird es!
Spielt zusammen an einem Handy – wie in der Fernseh-Show! 1 bis 10 Spieler/innen, jede/r hat 3 Leben. Das Handy wandert von Hand zu Hand.
1. Wie wollt ihr spielen?
2. Wer spielt mit?

Hier sprechen wir: die Breslauer Zwerge! 🧙♂️ Über 1000 sind wir inzwischen – und auf dieser Webseite? Kein einziger Zwerg! Das hat uns sehr gekränkt.
Also haben wir uns heimlich in Wojteks Computer geschlichen, ein bisschen am Code geknabbert und unsere eigene Quiz-Show eingebaut: „1 aus 10“. Unser Chef-Zwerg moderiert höchstpersönlich – mit Mikrofon und großem Hut.
Spielt zu zweit, in der Gruppe, allein im Solo-Marathon oder mit dem ganzen Bus im Moderator-Modus. Aber Vorsicht: Im Finale fragen wir nach Kreisau, nach Moltke … und nach euch selbst! 😏
Mit zwergischen Grüßen – eure Krasnale 🎤
P.S. von Wojtek: Ich schwöre, ich habe damit nichts zu tun. 😉
Warst du beim Austausch in Kreisau dabei? Teile deine Eindrücke! Were you there? Share your impressions! · Byłeś na wymianie? Podziel się wrażeniami!
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Bei Fragen zur Begegnung wenden Sie sich bitte an Herrn Rollmann am Königin-Olga-Stift.